Künstlerinnen und Künstler schaffen in Lwiw neue Ausstellungsräume (c) ZDF und Roman Schell

3satKulturdoku: "Kunst im Krieg"

Das neue Kulturleben in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine zwingt viele Menschen dazu, ihre Heimatstädte zu verlassen. Auch Kunstschaffende fliehen dahin, wo noch nicht bombardiert wird: in die Westukraine. Lwiw gilt schon als die "neue Kulturhauptstadt" der Ukraine. Die 3satKulturdoku "Kunst im Krieg. Das neue Kulturleben in der Ukraine" von Roman Schell, zu sehen am Samstag, 21. Mai 2022, 19.20 Uhr, blickt auf eine neue Art des Kulturlebens in der Ukraine. Erstausstrahlung.

Dokumentation
Sa 21. Mai
19:20 Uhr
Erstausstrahlung

Das Kulturzentrum "LVIVART" in Lwiw steht exemplarisch für die aktuelle Kultur- und Kunstentwicklung in der Ukraine. Dort finden Konzerte, Vorlesungen, Ausstellungen, Therapiestunden und Diskussionsrunden über den Krieg und über die Zukunft der Ukraine nach dem Krieg statt. Filmemacher Roman Schell begleitet den Kurator des "LVIVART"-Centers, Pavlo Kovach, bei seiner Arbeit. Er stellt aber auch Kunstschaffende in weiteren Städten der Westukraine vor, die in ihrer Arbeit und ihrem Schaffen vom Krieg betroffen sind, wie beispielsweise den Maler Ruslan Tremba, der in Ushgorod, direkt an der slowakischen Grenze, lebt. Oder die Galeristin Diana Berg, die aktuell in Lwiw Schutz sucht. Zunächst war sie von Donezk in der Ostukraine nach Mariupol geflohen, wo sie ein Kunstzentrum gründete. Als auch dort die Bomben fielen, musste sie erneut fliehen und alles zurücklassen, auch ihre Kunstwerke. Neben dem Schicksal der Kunstschaffenden beschäftigt sich die Dokumentation auch mit der Frage, wie Architekturdenkmäler vor Raketenbeschuss geschützt und erhalten werden können.

 

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Dokumentation und Reportage

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@zdf.de
Mainz, 27. April 2022
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