Hohe Temperaturen und Regen lassen die Eisdecke des Lancastersund extrem schnell schmelzen. Das Camp des Teams muss evakuiert werden © ZDF/SWR/Geoffroy Beauchemin

"Faszination Arktis - Tauchgang unter dünnem Eis": Ein Film von Denis Blasquière

Dokumentation von 2018

Packeis auf dem arktischen Ozean, so weit das Auge reicht - kalt, stürmisch, unwirtlich. Es herrscht völlige Stille. Doch im Wasser und unter dem Eis wimmelt es nur so von Leben. 3sat zeigt am Mittwoch, 20. Januar, um 20.15 Uhr, den Film "Faszination Arktis - Tauchgang unter dünnem Eis" von Denis Blasquière.

Dokumentation
Mi 20. Jan
20:15 Uhr

Belugas, Narwale, Robben, Quallen, Fische und Myriaden von Kleinlebewesen versammeln sich dort, wo der Rand des Meereises auf den offenen Ozean trifft. All diese Tiere machen eine ungewohnte Begegnung: zwei menschliche Wesen in Polarmeer-tauglichen Tauchanzügen. Es sind die Extremtaucher Mario Cyr und Jill Heinerth. Sie gehören zu den wenigen Menschen, die sich in das Polarmeer wagen. Seit vielen Jahren schon zeigen sich hier in der Arktis die Folgen der Erderwärmung - doch wie steht es wirklich um Tiere und Natur im hohen Norden? 

Auf der Suche nach Antworten unternehmen Mario Cyr und Jill Heinerth ein gefährliches Abenteuer - eine große Tauchexpedition im arktischen Ozean. Der Film von Denis Blasquière zeigt ihre abenteuerliche, aber auch erschreckende Entdeckungsreise in die Arktis. Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich überall: Auf dem Eis von Lancaster wird ihr Camp von Schmelzwasser überflutet, gigantische Risse schneiden ihnen den Weg ab. In der südlichen Hudson Bay geht den Eisbären die Beute aus, wegen der schmelzenden Eisschollen gibt es dort kaum noch Robben als Beute. Eines ist klar: Der Klimawandel betrifft nicht nur die Natur und die Tiere der Arktis - schmelzende Eismassen schwächen auch den Golfstrom ab. Das bringt extremeres Wetter nach Europa - und damit die Auswirkungen des Klimawandels direkt vor unsere Haustür.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@zdf.de
Mainz, 08. Dezember 2020
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