Zita Gaier als Christine © ZDF und ORF/KGP Kranzelbinder Gabriele Produktion

Filmreihe anlässlich des Antikriegstags am 1. September - Mit dem österreichischen Spielfilm "Maikäfer flieg"

3sat zeigt drei Filme, die sich mit dem Krieg und seinen Folgen auseinandersetzen

Filmreihe
ab
Fr 28. Aug
20:15 Uhr
bis
Fr 04. Sep
20:15 Uhr

Freitag, 28. August, um 20.15 Uhr

Die Freibadclique

Fernsehfilm, Deutschland 2018

Regie: Friedemann Fromm

Schwäbisch Hall, Sommer 1944: Entgegen der Kriegspropaganda träumen die 16-jährigen Jungs der Freibadclique von Swing-Musik, Sex und Freiheit – und von Lore im roten Badeanzug. Gleichzeitig ahnen Onkel, Knuffke, Bubu, Zungenkuss und Hosenmacher, dass sie dem Schrecken der Front nicht entkommen werden. Zungenkuss erwischt es als ersten und auch Hosenmacher wird den Krieg nicht überleben. Während Knuffke als in den Vogesen verschollen gilt, wagen Onkel und Bubu die abenteuerliche Flucht bei einem Volkssturmgefecht und es gelingt ihnen, nicht als Deserteure erwischt zu werden. - Nach dem Roman von Oliver Storz schrieb und inszenierte Friedemann Fromm die Geschichte vom Erwachsenenwerden in Kriegszeiten, von Freundschaft, Schuld und der Sehnsucht nach Liebe.

 

Samstag, 29. August, um 23.25 Uhr

Die durch die Hölle gehen

Spielfilm, USA/Großbritannien 1978

Regie: Michael Cimino

Michael, Nick und Steven, drei amerikanische Stahlarbeiter, müssen nach einer ausgelassenen Hochzeitsfeier in den Vietnamkrieg. Zuvor gehen sie noch einmal mit Freunden auf die Jagd. Im Dschungel von Vietnam werden aus den passionierten Jägern schließlich selbst Gejagte; sie erleben die Schrecken und Grausamkeiten des Krieges und der Gefangenschaft auf schlimmste Weise. - Michael Ciminos erschütternde Beschreibung menschlicher Deformation durch den Krieg gewann 1979 fünf Oscars, darunter die Auszeichnungen für den besten Film, die beste Regie, den besten Nebendarsteller (Christopher Walken), den besten Ton und den besten Schnitt.

 

Freitag, 4. September, 20.15 Uhr

Maikäfer flieg

Spielfilm, Österreich 2016

Regie: Mirjam Unger

Wien, 1945: Ausgebombt und vollkommen mittellos kommt Christine mit ihrer Familie in einer noblen Villa in Neuwaldegg unter. Jetzt haben sie Quartier, aber mehr nicht. Nach der Kapitulation deutscher Soldaten quartieren sich die Russen im Haus ein. Alle fürchten sich vor den als unberechenbar geltenden russischen Soldaten, nur Christine nicht. - Mit "Maikäfer flieg" hat Christine Nöstlinger 1973 eines der wohl eindrücklichsten Bücher über das Ende des Zweiten Weltkriegs veröffentlicht. Großteils autobiografisch, erzählt Nöstlinger darin aus der Sicht eines Kindes von den letzten Kriegstagen in Wien. Mirjam Unger hat das Werk für das Kino adaptiert.

 

Fotos zu allen drei Filmen finden Sie hier.

ZDF
HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Claudia Hustedt
hustedt.cwhatever@3sat.de
Mainz, 29. Juni 2020
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