Bewegen gegen das Vergessen: Training für Seniore © ZDF und Adnane Korchyou

Fit statt faul - Wie Sport gesund macht

"Wissenschaft am Donnerstag" mit Dokumentation und der Gesprächssendung "scobel" über das Allheilmittel Bewegung

Ein Wundermittel, das gegen Parkinson, Demenz und Krebs helfen könnte – das gibt es tatsächlich: Denn Bewegung hat eine viel größere Macht über unser Gehirn und unsere Gesundheit, als wir ahnen. Die Dokumentation "Fit statt faul - Wie Sport gesund macht", am Donnerstag, 14. März, 20.15 Uhr, stellt neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Konzepte vor. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, beschäftigt sich Gert Scobel mit dem Thema "Selbst-Sabotage".

Wissenschaft
Do 14. Mär
20:15 Uhr

Wer krank ist, soll sich schonen, so lautet oft die Devise der Ärzte. Doch immer häufiger verordnen Ärzte statt Pillen und OP Bewegung, denn statt Schonung steht immer mehr die Stärkung des Körpers bei der Heilung im Vordergrund. Im Verein "Über den Berg", von einem Onkologen ins Leben gerufen, treffen sich Menschen, die an Krebs erkrankt sind oder waren, um gemeinsam für den Jakobsweg zu trainieren. Bewegung fördert die Reparatur von Defekten in der Erbsubstanz – und die gelten als Auslöser für Krebs. Zudem verbrennt man beim Sport Zucker, und wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, fällt es den Krebszellen schwerer, sich zu vermehren und auszubreiten. Doch gerade bei Krankheiten wie Krebs kann Bewegung noch mehr: Sie schenkt den Patienten das nötige Selbstbewusstsein, um die Krankheit zu besiegen. Von vielen Ärzten wird Bewegung als Wundermittel angesehen, als Universalmedizin vor allem gegen chronische Krankheiten: Blutdruckprobleme, Diabetes, Osteoporose, Depressionen und viele andere Erkrankungen lassen sich durch körperliche Aktivität wirksam behandeln. Eine Sportart fordert den Körper in besonderer Weise: Tanzen. Die Bewegungsfolgen im Takt der Musik mit einem Partner auszuführen, beansprucht die Koordination zwischen Gehirn und Bewegungsapparat besonders. Die Dokumentation "Fit statt faul - Wie Sport gesund macht" von Christine Vosges geht dem gesundheitlichen Nutzen von Bewegung auf den Grund.

 

Im Anschluss an die Dokumentation folgt um 21.00 Uhr im Rahmen von "Wissenschaft am Donnerstag" "scobel - Selbstabotage". Gesunde Ernährung, Bewegung, Achtsamkeit: Gesund leben ist einfach. Wir wissen alle, wie es geht. Und doch handeln wir oft nicht danach. Wir essen zu viel, bewegen uns zu wenig, und Stress gehört zum Lifestyle. Ein permanenter Selbstbetrug, eine ständige Selbstschädigung. In unserem Körper scheint ein Selbstzerstörungsmechanismus wirksam zu sein. Inkonsequent ist menschliches Handeln auch dann, wenn es über das Individuelle hinausgeht, zum Beispiel um den Schutz des Lebensraumes oder das soziale und politische Umfeld. Auch hier handelt der Mensch selten zu seinem Besten. Warum ist das so? Und was steckt hinter der Selbstsabotage? Und gibt es Möglichkeiten, das System Selbstsabotage – zumindest gelegentlich – auszuschalten? Diese und weitere Fragen diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen.

 

In 3sat steht der Donnerstagabend im Zeichen der Wissenschaft: Um jeweils 20.15 Uhr beleuchtet die Dokumentation relevante Fragen aus Natur- und Geisteswissenschaften, Kultur und Technik. Im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen zum Thema.

 

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Marion Leibrecht
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Mainz, 19. Februar 2019
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