Markus Brock mit Christiane Paul im Hamburger Bahnhof Berlin © ZDF/SWR

"Museums-Check mit Markus Brock" aus dem Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, Berlin

Eine Erkundungstour mit Christiane Paul

Der Hamburger Bahnhof in Berlin zählt zu den spannendsten Häusern für Gegenwartskunst. In der hochkarätigen Sammlung sind Werke von Joseph Beuys, Andy Warhol und Isa Genzken vertreten. Die Sendung "Museums-Check mit Markus Brock", am Sonntag, 3. Mai  2020, 18.30 Uhr, stellt das Museum vor. Gemeinsam mit der Schauspielerin Christiane Paul besucht Markus Brock das Museum und spricht auch mit Udo Kittelmann, dem Direktor der Nationalgalerie Berlin.

Kunst
So 03. Mai
18:30 Uhr

Der "Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart" wurde 1996 im spätklassizistischen Kopfbahnhof als Teil der Berliner Nationalgalerie eröffnet. Das Museum zeichnet die vielfältigen Entwicklungen in der Kunst seit 1960 nach: die Umbrüche in der Malerei, die Wandlung der klassischen Skulptur in Objektkunst und die zunehmende Bedeutung von Fotografie, Video und Film.

Ausgangspunkt war die Privatsammlung des Unternehmers Erich Marx, deren Herzstück fünf Pioniere des 20. Jahrhunderts sind: Joseph Beuys, Anselm Kiefer, Robert Rauschenberg, Cy Twombly und Andy Warhol. 2002 wurden die Bestände des Hamburger Bahnhofs durch den Erwerb der Sammlung von Egidio Marzona zur Konzeptkunst und Arte Povera erweitert. Als Dauerleihgabe kam 2004 die Friedrich Christian Flick Collection mit 1500 erstklassigen Werken zeitgenössischer europäischer und nordamerikanischer Kunst hinzu, darunter Hauptwerke von Isa Genzken, Martin Kippenberger und Wolfgang Tillmans.

Wie experimentierfreudig das Museum ist, beweist das Projekt "Bilder einer Ausstellung", das vom 5. April bis 2. Juni 2019 im Hamburger Bahnhof zu sehen war. Inszeniert von der Berliner Urban-Dance-Gruppe Flying Steps und dem brasilianischen Künstlerduo OSGEMEOS verbindet es Elemente von Kunst, Musik und Tanz-Performance und erforscht die gegenseitige Inspiration verschiedener Kunstfelder. Wie würden Bilder klingen, wenn sie Musik wären? Wie würden sie aussehen, wenn sie von Tänzern zum Leben erweckt würden?

"Museums-Check" ist dabei, wenn die Flying Steps zur zeitgenössisch interpretierten Musik von Modest Mussorgski durch die Museumsräume tanzen. Markus Brock wirft auch einen Blick auf die Sonderausstellung, die vom 29. März noch 1. September 2019 dem US-Amerikaner Jack Whitten (1939–2018) gewidmet war. An der Konzeption seiner Retrospektive "Jack Whitten: Jack’s Jack" hat der vor zwei Jahren verstorbene Künstler noch selbst mitgewirkt. Im Fokus der Schau stehen Whittens Gemälde, mit denen er historischen Ereignissen und prominenten Persönlichkeiten wie John Coltrane, Barack Obama und Prince ein Denkmal setzen wollte.

 

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ZDF
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Marion Leibrecht
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Mainz, 26. März 2020
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