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Poker in Brüssel - Der Kampf um die Corona-Milliarden

"makro"-Dokumentation von Yann-Antony Noghès

Im September 2020 ringen die 27 europäischen Staatschefs in Brüssel um einen 750 Milliarden schweren Wiederaufbaufonds, der die wirtschaftlichen Folgen von Corona abmildern soll. Zwischen Brüssel, Paris, Den Haag, Warschau und Madrid erzählt die "makro"-Dokumentation "Poker in Brüssel - Der Kampf um die Corona-Milliarden" (Erstausstrahlung) am Dienstag, 31. August, um 22.25 Uhr, die Entwicklung und den Abschluss eines historischen Abkommens.  

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Di 31. Aug
22:25 Uhr
Erstausstrahlung

Vor allem die Länder im Süden Europas profitieren von dem Fonds, denn sie wurden besonders hart von Covid 19 getroffen. Finanziert werden soll der Fonds durch gemeinsame Schulden aller EU-Länder. Doch einige Länder des Nordens sind dagegen. Insbesondere die "sparsamen Vier": Niederlande, Österreich, Schweden und Dänemark lehnen den Vorschlag ab. Nach dreimonatigen Videokonferenzdiskussionen treffen sich die EU-Regierungschefs in Brüssel zu zähen Verhandlungen. 92 Stunden dauert es, bis Einigkeit herrscht über die Höhe des Sanierungsplans und dessen Finanzierung. Angela Merkel schafft es schließlich das Blatt zu wenden und auch die "sparsamen Vier" zu überzeugen. Deutschland willig eint, gemeinsam mit den anderen EU-Ländern Schulden zu machen und zeigt, dass es Verantwortung für die europäische Gemeinschaft übernimmt.

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HA Kommunikation/
3sat Presseteam

Maja Tripkovic
tripkovic.mwhatever@3sat.de
Mainz, 15. Juli 2021
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