Faultiere sind Weltmeister im Energiesparen (aus der Folge "Tierische Freaks", 17.45 Uhr) © ZDF und Off the Fence

Wildes Überleben II - Fünfteilige Dokumentationsreihe

Wie Tiere den täglichen Überlebenskampf meistern

Jede Tierart sichert ihren Fortbestand mit einzigartigen Strategien oder anatomischen Anpassungen – selbst in extremen Lebensräumen. Auch die zweite Staffel der Doku-Reihe "Wildes Überleben", die 3sat am Montag, 31. August, ab 14.45 Uhr ausstrahlt, zeigt in jeder Folge dafür eindrucksvolle Beispiele und andere Herausforderungen, die Tiere in ihrem täglichen Überlebenskampf meistern – vom Faultier bis zur Bambusfledermaus. Erstausstrahlungen.

Dokumentationen
Wissen
ab
Mo 31. Aug
14:45 Uhr
Erstausstrahlungen

Die erste Folge, um 14.45 Uhr, stellt "Kleine Helden" vor. In manchen Lebensräumen ist es von Vorteil, klein zu sein. Auf Inseln bilden sich viele Zwergformen von Wirbeltieren heraus. Die nachtaktiven Koboldmakis gelten als kleinste Vertreter der Primaten. Aber auch viele andere Arten wie Kolibris, Zwergelefanten, Bambusfledermäuse und die winzige Pfauenspinne nutzen die Miniaturisierung als Überlebensstrategie.

Wie "Tierisch genial" manche Tiere mit lebensbedrohlichen Situationen umgehen, zeigt die zweite Folge um 15.30 Uhr. Wer ungewöhnliche Techniken beherrscht, ein gutes Gedächtnis hat oder sogar Werkzeug nutzen kann, ist klar im Vorteil. Schimpansen sind für ihre kreativen Problemlösungen bekannt. Doch auch vermeintlich primitive Arten wie Giraffenhalskäfer, Buntfrösche und Würfelnattern nutzen erstaunliche Strategien.

Die dritte Folge, um 16.15 Uhr, stellt die "Gefährliche Kinderstube" einiger Tiere vor. Denn kaum auf der Welt, sehen Tierkinder sich zahlreichen Herausforderungen ausgesetzt. Manche von ihnen - wie junge Fangschrecken - müssen vor ihren eigenen Artgenossen auf der Hut sein. Eselspinguin-Küken werden nur gefüttert, wenn sie schneller sind als ihre Geschwister, und Sumatras Thomas-Languren üben als Jungtiere den riskanten Sprung von Baum zu Baum.

Die vierte Folge, um 17.00 Uhr, ist mit Nahrungsspezialisten "Hoch in den Bäumen", aber auch am Waldboden auf der Suche nach Futter unterwegs. Der südostasiatische Marderbär ist hinter Vogeleiern her, Helmhornvogel und Goldlangur fressen Feigen und andere Früchte, der Tigerpython jagt Tiere aller Art. Doch viele Wälder schrumpfen, ihre Bewohner - wie die indischen Bartaffen - sind vom Aussterben bedroht.

Die letzte Folge, um 17.45 Uhr, stellt "Tierische Freaks" vor. Manche Tiere wirken in Aussehen und Verhalten ausgesprochen seltsam. Doch hinter jeder Besonderheit steckt die Anpassung an die Lebensbedingungen ihrer Umwelt. So tragen Saiga-Antilopen wahre Rüssel im Gesicht. Faultiere fallen durch extrem langsame Bewegungen auf. Bei Seepferdchen bringt der Vater die Jungen zur Welt, und der Kragenbär ernährt sich vorwiegend pflanzlich. 

 

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ZDF
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3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 06. Juli 2020
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