Auf Burg Lockenhaus findet alljährlich im Herbst ein Dracula-Theater statt. © ZDF/ORF/RAN Film

Burgen und Schlösser in Österreich - Das Südburgenland

Neue Dokumentation aus der Reihe über österreichische Prachtbauten

Von der Ritterburg bis zum Friedenszentrum – die Burgen und Schlösser im Südburgenland zeugen auf charmante Art und Weise von der bewegten Geschichte im südöstlichen Grenzland Österreichs. Das Miteinander prägt heute eine Region, die jahrhundertelang umkämpft war. Die Dokumentation "Burgen und Schlösser in Österreich - Das Südburgenland" von Alfred Ninaus und Fritz Aigner, am Montag, 8. Juni 2020, 20.15 Uhr in Erstausstrahlung, führt an die österreichische Grenze zu Ungarn und Slowenien und stellt Menschen, Gemäuer und ihre Geschichten vor. Im Anschluss, um 21.00 Uhr und 21.45 Uhr, zeigt 3sat mit "Burgen und Schlösser in Österreich - Die Oststeiermark" und mit "Burgen und Schlösser in Österreich - Vom Vulkanland ins Schilcherland" zwei weitere Dokumentationen aus der Reihe.

Dokumentationen
ab
Mo 08. Jun
20:15 Uhr
Mit einer Erstausstrahlung

Gilbert Lang ist Standesbeamter der Gemeinde Güssing – und Verwalter auf Burg Güssing. Hier hat er schon viele Ehen geschlossen. Im Film gibt Lang Einblicke in die Familiengeschichte der Batthyánys, jenem ungarischen Adelsgeschlecht, das die Geschichte des Südburgenlandes und seiner Wehrbauten entscheidend geprägt hat.

Werner Glösl aus Stadtschlaining ist verantwortlich für Burg Schlaining. Keine andere Burg der Region zeugt derart von ihrer ursprünglichen Bestimmung als Wehranlage. Heute befindet sich hier das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung.

Wesentlich ruppiger geht es auf Burg Lockenhaus zu. Die Ritterburg ist Schauplatz deftiger Rittersmahlzeiten und mittelalterlicher Wettkämpfe. Zeremonienmeister Manuel Komosny, bekennender Mittelalter-Fan, weiß von so manchem Mysterium der starken Mauern zu erzählen. Alljährlich im Herbst findet hier ein Dracula-Theater statt, das seinesgleichen sucht.

Versicherungsmakler Heinz Schinner aus Wien hat 2008 Schloss Rotenturm in Rotenturm an der Pinka erworben und aus der völlig desaströsen Ruine ein wahres Schmuckstück gemacht. Heute ist das Schloss wieder ein eindrucksvolles Beispiel historistischer Monumentalarchitektur in der burgenländischen Provinz.

Auch die Sopranistin Alexandra Rieger hat im Südburgenland eine neue Heimat gefunden: Sie kümmert sich um die Geschicke von Schloss Tabor. Opernsänger Dietmar Kerschbaum hat aus dem ehemaligen Gutshof der Batthyánys mit seinem alljährlichen Opernfestival einen Schauplatz der Hochkultur gemacht, für deren reibungslosen Ablauf jetzt Alexandra Rieger sorgt.

 

ZDF
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3sat Presseteam

Marion Leibrecht
leibrecht.mwhatever@3sat.de
Mainz, 19. Mai 2020
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